Der Umgang mit Erfolg und Misserfolg

Weiter geht es mit der persönlichen Geschichte von Dominik Weirich, der über die Wertigkeit von Interessenten schreibt.

 

Allerdings gehen Gewinner hin und verbleiben nur kurz zum Selbstschutz in dieser Haltung. Sobald die Niederlage akzeptiert ist, stellen sich Gewinner dann die Frage: "Was muss beim nächsten Mal passieren, dass es anders endet?" Wie man mit Erfolg und Misserfolg umgeht, kann der geneigte Leser der sogenannten Attributions-Theorie entnehmen. Die Grundlage für diese Theorie legte der Psychologe Fritz Heider.

Der bekannteste Basketballspieler aller Zeiten –Michael Jordan – hat sich ebenfalls intensiv mit diesem Thema befasst. Er schreibt über Erfolg und Misserfolg, besser gesagt über den Weg des Gelingens, folgendes: "Ich habe in meiner Karriere mehr als 9000 Würfe verfehlt. Ich habe beinahe 300 Spiele verloren. 26-mal wurde mir der Buzzerbeater (letzter Wurf vor dem Spielende, Anm. des Autors) anvertraut und ich habe nicht getroffen. Ich bin immer und immer wieder in meinem Leben gescheitert. Und das ist der Grund, warum ich gewinne." Eben weil er immer wieder aufsteht und danach analysiert , wurde Micheal Jordan zu dem, was er ist: Eine Legende.