Was bedeutet dies nun für das Marketing?

Nachdem wir in den letzten drei Beiträgen aufgeklärt haben, wie eine öffentliche Meinung entsteht und wozu diese gut ist, setzen wir diese Erkenntnisse nun in den Zusammenhang mit Marketing. Marketing hat als eine der wichtigsten Aufgaben die Meinungsbildung. Daher sollte jede seriöse Agentur der Fitness- & Gesundheitsbranche diese Grundsätze bereits verinnerlicht haben.

 

Dies ist jedoch leider nicht immer so, da wir sehen, dass Aufklärung ganz häufig mit einem direkten Angebot gekoppelt ist. Dies ist ein ganz grober Schnitzer. An einem Beispiel wird es deutlich, dass die Aufklärung nie Hand in Hand mit dem Angebot gehen darf. Stellen Sie sich einmal vor, Angela Merkel hätte bei der Verkündung, das Mundschutz gut und notwendig ist, folgenden Satz hinzugefügt: „Um das finanzielle machen Sie sich bitte keine Sorgen. Wir haben folgendes Angebot für Sie. Bestellen Sie noch heute und Sie bekommen 3 zum Preis von einem geliefert“. Was wäre passiert? Genau: Die Glaubwürdigkeit wäre in der Mehrheit zusammengebrochen. Im Gegenteil hat man sogar folgendes gemacht: Jeder Bürger bekam ein kostenloses initiales Set an Mundschutz. Der große Vorteil an Verbrauchsmaterial ist hier natürlich: Ist dieses initiale Set aufgebraucht muss der Bürger Nachschub einkaufen. Und da es 88 Mio. betrifft so ergibt sich aus diesem Massenmarkt natürlich ein gutes Geschäft. Allerdings auch nur so lange bis die öffentliche Meinung dazu vollends kippt und somit die Politik und Gesetzgebung gezwungen wäre die Maskenpflicht aufzuheben. Gemeinsam sind wir also nun in der Pflicht die Bevölkerung darüber aufzuklären, dass Fitness- und Gesundheitsanbieter eben auch das produzieren was sie versprechen, nämlich Gesundheit. Gemeinsam können wir die öffentliche Meinung prägen. Wenn es uns jetzt auch nach der Krise gelingt weiterhin gemeinschaftlich vorzugehen, werden die Wachstumsraten und die Marktabschöpfung erheblich voranschreiten. Gute Aussichten also!